Projekt TABS Die Einführung von Eco open geht in die zweite Halbzeit
Nach den Piloteinführungen der neuen Schulverwaltungs-Software Eco open im Jahr 2002 bei den Berufsschulen, wurde per Januar 2003 mit der Rollout-Phase gestartet. An elf Berufsschulen oder Berufsschul-Abteilungen leistet Eco open seit Anfang dieses Jahres im Bereich Pflichtunterricht bereits gute Dienste. Nach anfänglichen Performance-Problemen hat sich die Situation zum Jahresende hin, durch diverse Massnahmen, wesentlich verbessert. Zur Qualitätssicherung der Einführungsarbeiten wurde im November eine Zufriedenheits-Umfrage bei allen Eco open BenutzerInnen durchgeführt. Rund 80 % der Anwenderinnen und Anwender, die täglich mit dem System arbeiten, bezeichnen Eco open als gutes System, das jedoch noch stabiler werden muss. Mit gut bis sehr gut wurden das Einführungsvorgehen, die Arbeit des Projektteams und die Unterstützung bewertet. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass dieses IT-Projekt als gesund bezeichnet werden kann, mit den üblichen kleineren und grösseren Problemen, die es bei IT-Projekten in dieser Grössenordnung zu lösen gilt. Somit kann mit gestärktem Rücken und gutem Gewissen die zweite Halbzeit der Einführung von Eco open in Angriff genommen werden. Für das kommende Jahr ist die Migration von fünf bis sechs weiteren Schulen auf Eco open vorgesehen.
Hpz/ 4.12.03
Einführung Kosten-Leistungs-Rechnung
Nachdem im Juni 2003 der letzte Kontrakt unterzeichnet worden ist, geht es mit der geplanten Einführung einer Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) per 1. Januar 2004 darum, den Schulleitungen das entsprechende Instrument zur Verfügung zu stellen, um ihnen ein Reporting zu ermöglichen. Im Gegensatz zur Theorie wurden die Kostenstellen pro Schule nicht nach der Aufbauorganisation, sondern auf Grund der Leistungsgruppen des Kontraktes definiert. Somit lauten die Kostenstellen (KST):
- Grundbildung
- Weiterbildung
- Verwaltung und Betrieb
- Spez. Abgeltungen
- Lehrmittel > 50'000.--
Bei der Definition der Kostenträger hielt man sich ebenfalls weitgehend an den Kontrakt bzw. an das Kerngeschäft einer Berufsschule. Das Konzept LEA (Leistungserfassung mit Auf-wandausweis) auf dem die KLR des Kantons basiert, unterscheidet zwei Arten von Leistungen - externe und interne Leistungen. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei den externen Leistungen um "produktive" Leistungen, die einem Dritten "verkauft" werden könnten. Interne Leistungen (alle Arten von Abwesenheiten, Sitzungen usw.) sind solche, die nicht "verkauft" werden können. Als externe Leistungen wurden definiert:
- Grundbildung
- Weiterbildung
- Förderangebote
- Dienstleistungen für Dritte
- Projekte
Damit die aufgewendeten Arbeitsstunden den Leistungen zugeschrieben bzw. "belastet" werden können, wird in der Verwaltung per 1. Januar 2004 eine kombinierte Zeit- und Leistungserfassungs-Software (INOVA) eingeführt. Mit diesem System muss jeder/jede MitarbeiterIn die aufgewendeten Arbeitsstunden pro Leistung erfassen. Verrechnet werden die Arbeitsstunden zu einem standardisierten Ansatz.
An den kantonalen Berufsschulen wird INOVA nicht zur Anwendung kommen. Auf Grund des Stundenplans können die Leistungen (Lektionen in der Grund-/Weiterbildung) der Lehrpersonen sehr einfach ermittelt werden. Die Leistungen des Verwaltungspersonal werden mittels Schätzverfahren erhoben.
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